Die Trikots halten - Sieg gegen HT München

Die Trikots wurden bei dem Spiel in Unterhaching einem Härtetest unterzogen. Doch sie hielten, genauso wie die Serie der Forst Ladies

D1 · Sonntag, 09.12.2018

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die offensive Mannschaft des HT München. Die gesamte Trainingswoche übte Klaus Bergmann die Strategie gegen die Spielgemeinschaft und doch wollte der Angriff nicht so richtig ins Laufen kommen. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen waren die Forst Ladies zu statisch und bewegten sich nicht in die großen Räume. Mit komplizierten Anspielen an den Kreis, Kreuzungen ohne Zug aufs Tor und Tippen vorm Abwehrspieler, waren die Erfolgsaussichten nicht sehr rosig. Zum anderen ließen sich Ebersbergs Spielerinnen zu leicht vom übermotivierten Auftreten der Gegner und den Entscheidungen der Unparteiischen verunsichern. 
„Ich denke dass gerade eine derart offensive Abwehr auf Balleroberung aus sein sollte. Das heute, ging zu großen Teilen ausschließlich gegen den Körper. Die Schiedsrichter hätten viel früher durchgreifen müssen! Ich bin froh, dass sich keine der Mädels verletzt hat“ stellt sich United Manager Felix Mäsel schützend vor seine Spielerinnen. 

Trotz des zu harten Einsteigens der Münchner, bauten die Mädels vom Forst die Führung bis zur Halbzeit auf 14:10 aus. Die eigene Abwehrreihe stand dabei sehr sicher und ließ die starke Melanie Johannsen nicht ins Rollen kommen. Lediglich die Torausbeute war ein Schönheitsfehler, der in der zweiten Halbzeit ausgebügelt werden sollte. 

Nach Wiederanpfiff stellte Cotrainer Stefan Schablowski die Abwehr defensiver ein, was den Gastgebern wohl deutlich entgegen kam. Nun konnten sie ihr Spiel mit vielen Kreuzungen und daraus resultierenden Anspielen an den Kreis aufziehen. Der Vorsprung wurde dennoch, durch immer wiederkehrende Geistesblitze gehalten. Beim Stand von 23:25 in der 53. Minute drohte das Spiel zu kippen, doch mit dem starken Rückhalt von Juniorentorhüterin Silvia Morath, gelangen der besten Spielerin Theresa Lettl und Lucie Mäsel vier Tore bis zum Abpfiff. Ein intensives und schwieriges Auswärtsspiel wird trotz der Umstände mit 29:24 recht souverän gewonnen und lässt das Selbstbewusstsein für das Topspiel gegen den Titelfavoriten aus Laim, am kommenden Sonntag wachsen. 

„Es war sicherlich nicht unser bestes Spiel. Wir sind auch mit solchen Bedingungen klar gekommen und wachsen daran. Jetzt wird eine weitere Woche hart trainiert, ehe der ungeschlagene Tabellenführer bei uns aufschlägt“ kommentiert Stefan Schablowski das Match. 

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