Geballte Offensivpower trifft aufeinander

Im Spitzenspiel zwischen den Forst Ladies (2.) und dem TSV Simbach (3.) ist Action vor dem Tor garantiert. Anpfiff Samstag 1.12.2018 um 18 Uhr in Ebersberg

D1 · Donnerstag, 29.11.2018

Zum vorletzten Heimspiel im Jahr 2018 laden die Forst Ladies am Samstag den 1.12.2018, um 18 Uhr ein. Zu Gast ist mit dem TSV Simbach der aktuell Dritte der Landesliga. Das Team aus Niederbayern ist für sein hohes Grundtempo, flinken Spielaufbau und die sehr agile Spielweise bekannt. In mehreren Testspielen trafen beide Clubs immer wieder aufeinander und begegneten sich stets auf Augenhöhe. Die große Stärke der Simbacher liegt vor allem im Angriff (28,6 Tore pro Spiel), um Spielmacherin und Trainertochter Sabrina Brand. In Ebersberg bestens bekannt, sind zudem die Brandmeier Zwillinge, die vor zwei Jahren noch in der Bayernliga A-Jugend für Forst United aufliefen.

„Unsere Abwehrarbeit ist von größter Bedeutung. Das schnelle Spiel muss frühzeitig gestört werden. Eine aggressive und vor allem kompakte Defensive, schnelles Rückzugsverhalten und absoluter Willen im Torabschluss, sehe ich als Erfolgszutaten gegen den starken Gegner“, kommentiert Co-Trainer Stefan Schablowski das Duell. 

Dass er sich dabei auf die volle breite seines Kaders freuen darf ist fast schon ungewöhnlich. Viele Verletzungen und Abstinenzen sorgten in den letzten vier Spielen für häufige Rotationen. Christina Schweiger ist nach ihrem Bänderriss wieder voll einsatzfähig und auch Theresa Lettl hat die Nachwehen der Weisheitszahn-OP gut überstanden. Elena Czeslik wird mit einem ordentlichen Tapeverband ebenfalls zur Verfügung stehen. 

Die einzige Abstinenz im Spiel, bleibt aktuell der Cheftrainer Klaus Bergmann persönlich. Nach der völlig überzogenen blauen Karte gegen ihn in Ottobeuren, legte United Einspruch ein. Daraufhin wurde die blaue Karte im Spielbericht in eine Rote abgeschwächt. Seit heute morgen ist es jedoch wieder auf eine Disqualifikation mit Bericht umgestellt und nun kam auch der Bescheid vom BHV dass Bergmann zwei Spiele von der Tribüne zusehen muss. 

„Das Hin und Her des BHVs macht uns schon sehr stutzig, weil vor allem fast zwei Wochen keine offizielle Aussage bezüglich der Dauer einer möglichen Sperre gemacht wurde.“, gibt sich Teammanager Felix Mäsel kritisch. Für das junge Ebersberger Team steht die Marschroute aber dennoch fest: Ein Heimsieg muss gegen den TSV Simbach her, holten die Mädels aus der Innstadt sechs ihrer sieben Siege nur in eigener Halle. 

Anpfiff ist am Sonntag um 18 Uhr. Die Halbzeitshow fällt bei diesem Heimspiel aus, da die Probleme mit der Musikanlage noch nicht behoben wurden. 

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