Nicht spitze im Spitzenspiel

Es waren lange sechzig Minuten für den United-Naschwuchs, denn klappen wollte so gut wie nichts!

wA · Dienstag, 03.03.2020

Am Sonntag war die weiblich A-Jugend bei dem Tabellenführer in Gräfelfing zu Gast. Schon das Hinspiel verlor man sehr deutlich und hatte sich dennoch in allen anderen Partien der Saison durchweg positiv präsentiert. Das Ziel, die Saison als Zweiter abzuschließen, blieb somit unabhängig vom Ergebnis des Spitzenspiels weiterhin bestehen.
Von einem Spitzenspiel konnte man dann aber wahrlich nicht sprechen. Es spielte nur eine Mannschaft, die sich schon jetzt getrost Bayerischer Meister nennen darf. An dieser Stelle wollen wir den Mädels der HSG unseren herzlichen Glückwunsch zu einer überaus verdienten Meisterschaft aussprechen.

Die Gastgeberinnen gingen binnen zehn Minuten mit 7:1 in Führung. Alles was die Trainer Felix Mäsel und Julius Veihelmann ihren Spielerinnen vor der Partie auf den Weg gaben, schien komplett vergessen. Die Abwehrarbeit wurde größten Teils des Spiels „nicht geleistet“ und auch im Angriff lud man den Gegner durch unzählige Ballverluste und ein sehr statisches Spiel zu einfachsten Toren ein. Auch nach der Pause war das Spiel unverändert schwach auf Seiten der Ebersberger und so musste man der HSG nach 60 Minuten zu einem verdienten 31:16 Sieg gratulieren. „Das war von Anfang bis Ende leider kein Bayernliga-Niveau. Das müssen wir nicht schön reden. Aber manchmal gibts einfach solche Tage wo nichts klappt. Wir haken es ab und behalten unser Ziel, den Vizemeistertitel weiterhin im Auge“, erklärt Felix Mäsel. Trotz der schwachen Kollektivleistung gab es auch einige Lichtblicke: Neuzugang Pauli Bayer und Jasmin Alnajjar zeigten sich über die gesamte Spielzeit sehr kämpferisch und auch Maria Hartmann machte ihre Sache gewohnt gut. Zudem konnte Theresa Lettl, nach ihrem Kreuzbandriss im Juni, erstmals wieder etwas "Ligaluft" schnuppern und zwei Tore erzielen.

Am kommenden Sonntag reist die U-19 in das weit entfernte Helmbrechts. „Das wird sicherlich nicht leichter. Gerade in eigener Halle haben die Franken ohne Harz einen Vorteil. Zudem wurde das Spiel so früh angesetzt, dass wir bereits um 6:45 Uhr morgens, aufbrechen müssen. Aber nach der Schmach am Samstag wollen wir wieder abliefern“, so Julius Veihelmann. 

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